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Training


 

 

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Training


 

 

Kurse für Kinder und Jugendliche

 

5 bis 7 Jahre

Montags 15:15 bis 16:15

Monatsbeitrag € 42,00

8 Jahre +

Montags 16:30 bis 17:30

Mittwochs 16:15 bis 17:15

Donnerstags 16:15 bis 17:15

Freitags 15:30 bis 16:30

Jugendliche ab 13 Jahre +

Mittwochs 17:30 bis 18:30

Freitags 16:45 bis 17:45

Monatsbeitrag für Kinder ab 8 Jahren und Jugendliche € 37,00

 

Kurse für Erwachsene

 

Aikido für alle

Freitags 9:00 bis 10:30

Aikido 50+

Montags 17:30 bis 18:45

Die Kurse für Erwachsene, geleitet von Werner Gräf, finden statt im Aikido Dojo am Gleisdreieck, Tempelhofer Ufer 36, 10963 Berlin

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Kinder und Jugendliche


Kinder und Jugendliche


Dass Sport für Kinder und Jugendliche im allgemeinen gut ist, weiß jeder. Neben den Aspekten die zur körperlichen Gesundheit führen, wird auch immer der pädagogische Nutzen betont, speziell der Respekt vor dem Anderen und der Umgang miteinander. In der heutigen Zeit spielen Gewaltprävention und gewaltfreie Kommunikation auch im Bezug zum Sport eine immer größere Rolle, insbesondere hinsichtlich der Situation an vielen Schulen und an sozialen Brennpunkten in Großstädten. Daher wird Sport auch in zahlreichen Projekten sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene gefördert.
 

Hier stellt sich natürlich die Frage: Welche Sportarten erfüllen denn neben den körperlichen Aspekten auch diese geistigen und sozialen Aufgaben? Oft werden ost-asiatische Kampfkünste in diesem Zusammenhang gestellt, da diese auf eine Tradition zurückschauen, die neben dem Erlernen körperlicher Fertigkeiten auch einen „geistigen“ Hintergrund haben, quasi eine Philosophie, die den Menschen als Ganzes sieht, in Verbindung mir seiner Umwelt.

Aber leider hat bei vielen dieser Kampfkünste eine „Versportlichung“ im negativen Sinne stattgefunden, die fast ausschließlich körperorientiert ist und den Körper als Ziel und nicht als Mittel für einen „höheren“ Zweck sieht.

Aikido hat glücklicherweise an dieser „ Versportlichung“ nicht teilgenommen und steht in der Tradition der japanischen Kampfkünste (Budo), die eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung anstrebt. Der Begriff „Sport“ wird dem Aikido allein daher nicht gerecht. Gerade für Kinder und Jugendliche ist Aikido besonders wertvoll, da es neben der körperlichen, besonders auch die geistige und soziale Entwicklung fördert. Das wird auch dadurch deutlich, dass es im Aikido keinen Wettkampf im eigentliche Sinn gibt, daher auch keine Gewinner oder Verlierer. Im Training wird die Rolle des „Angreifers“ (Tori) und die des „Verteidigers“ (Uke) immer festgelegt. So lernt man auch beide Seiten kennen und verstehen. Es geht um das Miteinander nicht um das Gegeneinander! Durch die elementaren Bewegungen des Aikido und das partnerschaftliche Üben werden auch soziale oder sprachliche Barrieren überschritten. Aikido hat dadurch eine starke integrative Wirkung und fördert die soziale Kompetenz.
 

Dennoch ist Aikido eine funktionierende Selbstverteidigungskunst, die vor allem zu einer „inneren“ Stärke führt, das heißt zu einem gesunden Selbstbewusstsein im eigentlichen Sinn. Aspekte von Gewinnen oder Verlieren, von Schwäche oder Stärke kommen auf ganz natürliche Weise in ein völlig neues Licht. Schwäche kann auch Stärke sein und Stärke eine Schwäche. So wie das weiche Wasser den harten Fels abträgt, oder ein zarter Grashalm durch Beton wächst.

Dabei macht das Training einfach auch Spaß und Freude! Auf der Matte wird gerollt, gefallen, mal dynamisch mal ruhiger. Es gibt Angriffe ohne Waffen aber auch mit Waffen, so auch mit Messer, Stock und Schwert (alle natürlich aus Holz). Gerade das Training mit den Waffen erhöht die Achtsamkeit und das Gefühl von „guter Distanz“ und respektvollem Umgang miteinander.                                   

Aikido bringt mehr Lebensenergie (Ki), was natürlich in alle Bereiche des Lebens einfließt und somit bereichert Aikido das Leben insgesamt. Gerade Kinder und Jugendliche profitieren vom Aikido in der Phase des Heranwachsens, ob in der Schule, privat oder in ihrem sozialen Umfeld.

Kinder und Jugendliche (auch Erwachsene) lernen diese Prinzipien aber nicht durch Philosophieren, sondern durch das Training. Durch die natürlichen, fließenden Bewegungen des Aikido wird vieles verbessert und gefördert:

  • Ausdauer/Kondition
  • Gesundheit
  • Konzentration
  • Geschmeidigkeit
  • Stabilität
  • Gelassenheit
  • Achtsamkeit
  • Ruhe u.v.m.                                                                                                                                                                      
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Lehrer


Lehrer


Werner Gräf

Werner Gräf

Werner Gräf, 4. Dan Aikikai Tokyo

Freier Journalist, Aikido Lehrer

 

Fabian Lübke

Fabian Lübke

Fabian Lübke, 3. Dan Aikikai Tokyo

Sport- und Shiatsutherapeut, Personal Coach,
Aikido Lehrer

Pablo Marquez

Pablo Marquez

 

Pablo Marquez, 1. Dan Aikikai Tokyo

Aikido Lehrer, Schwerpunkt Kinder- und Jugendtraining

 

Werner Gräf

Wie ich zum Aikido kam

Als ich elf oder zwölf Jahre alt war - zu dieser Zeit trainierte ich in meinem Heimatort Höxter im Weserbergland Judo, sah ich im Fernseher eine altes, kleines Männlein mit weißem Bart, in einem merkwürdigen, rockähnlichen Gewand, das von mehreren Männern gleichzeitig angegriffen wurde und diese, mit einer an Zauber grenzenden Leichtigkeit "im Raum verteilte". Ich wusste damals nicht wer dieser Mann war und um welche Kampfkunst es sich wohl hätte handeln können. Zirka 15 Jahre später entdeckte ich in einer Berliner Buchhandlung ein Plakat, mit dem Hinweis auf eine Veranstaltung, auf der die japanische Kampfkunst "Aikido" gezeigt wurde.

Beim Bild des Aikido-Kämpfers auf diesem Plakat erinnerte ich mich sofort an mein Erlebnis vor 15 Jahren am Fernseher und die Faszination, die in mir als Erinnerung geblieben war und wusste auch sofort, dass es sich um diese Kunst handeln musste. 1985 ging ich das erste Mal in ein Aikido - Dojo und begann mit dem Training bei meinem damaligen Lehrer Jürgen Ebertowski. Ich erfuhr dann auch, dass es sich um den Begründer des Aikido, Morihei Ueshiba, gehandelt hatte, den ich damals sah. 1995 begann ich mit dem Aikido -Training unter der Leitung meiner jetzigen Lehrerin Ulrike Serak, 6. Dan Aikikai. Seit 2004 bin ich Träger des 1. Dan und unterrichte auch seit 2005 regelmäßig. 2007 habe ich die Prüfung zum 2. Dan abgelegt, 2010 die Prüfung zum 3. Dan, 2014 die Prüfung zum 4. Dan. Darüber hinaus besuche ich mehrmals im Jahr nationale und internationale Lehrgänge, insbesondere von Christian Tissier Shihan, 8. Dan Aikikai.

Wenn man mich fragt, was Aikido eigentlich ist, fällt es mir meistens schwer dies in nur wenigen Sätzen zu beschreiben. Zu sagen, Aikido sei eine japanische Kampf- und Bewegungskunst, ist sicherlich zu wenig. Zwar ist Aikido eine sehr effiziente Form der Selbstverteidigung, dieser Aspekt ist aber eher zweitrangig. Im Aikido sehe ich heute ein System, dass sowohl den einzelnen Menschen in ein inneres Gleichgewicht bringt, als auch den Menschen in eine harmonische Beziehung zu seiner Umwelt.